Von Nepal zum Kailash in Tibet

Eine Expedition von Westnepal ins benachbarte Tibet zum heiligen Berg Kailash und zurück über das Hochland zum tibetischen Basecamp des Mt. Everest. Nach einem Auftakt im Kathmandutal erwarten Sie 3 Höhepunkte auf dieser Reise: 1. Manasarovar – der heilige See, auch „grüner Smaragd“ genannt, 2. Kailash, der mystische Berg und das Zentrum der Weit für Buddhisten und Hindus, 3. Das Everest-Basecamp und Rongbukkloster.  

Es ist kein einfaches Unterfangen und benötigt sowohl 6 Tage harten Fußmarsch als auch 5 Tage Fahrt auf staubigen Pisten über das tibetanische Hochland zum Everest Basecamp. Die Tour beginnt im höchsten und entlegensten Distrikt Nepals – Humla, der aus zeitlichen Gründen nur mit dem Flugzeug erreicht werden kann. Die Menschen gehören zum Stamm der Bhotias, deren Wurzeln in Nepal sind. Sie haben bis heute die Freiheit ihre Tiere grenzüberschreitend zu weiden.

Nach einer Woche erreichen Sie das heiligste Gebiet Asiens, dem Mt. Kailash und dem Manasarovar-See, wo der „Weg der Reinigung und Erlösung“ rund um den 6714 m hohen Berg zur Pflicht jedes gläubigen Buddhisten gehört. Auf der Südroute dann über das Hochland zum Everest Base Camp auf der tibetischen Seite.

Diese Tour wird den Teilnehmern viel abverlangen. Aber das besuchte Gebiet wird dafür entschädigen, und Sie werden Eindrücke und Erfahrungen mitnehmen, die Sie den Rest Ihres Lebens begleiten werden.

Das Expeditionsgebiet:

Ein Land der Sonne, dessen Berge nichts von der düsteren Schwere und Melancholie des monsunbestürmten Himalaya hat, sondern aus den reinsten fast transparenten Pastellfarben gemalt zu sein scheint. Gelbe, orangefarbene, rote und violette Töne heben sich gegen einen tiefblauen Himmel ab. Die Luft ist so klar, dass das Auge über mehr als 100 km schauen kann und das jede Form und jede Farbe in voller Deutlichkeit und Klarheit erscheint. Ein ungeheurer Friede liegt über dieser Landschaft des Lichtes und der Farben.

Von all den mächtigen Bergen des Himalaya wurde der Kailash ausersehen und anerkannt, das Zentrum der Welt darzustellen. Darüber gibt auch die geographische Lage dieses Berges im tibetischen Hochland und seine Beziehung zum indotibetischen Flusssystem unmittelbaren Aufschluss. Vier große Flüsse haben ihren Ursprung im Kailash-Manasarovar-Gebiet, und fließen von hier aus nach allen 4 Himmelsrichtungen, wie die Speichen eines Rades: Brahmaputra, Sutlej, Karnali und Indus. Um die Macht und Größe des Kailash wahrnehmen zu können, müssen wir Distanz zu ihm halten. Um seine Formen in uns aufzunehmen, müssen wir ihn weiträumig umwandern. Stimmungen müssen wir zu verschiedenen Tageszeiten beobachten: Bei Sonnenaufgang und -untergang, zur Mittagszeit und in der Stille der Nacht, an trüben Regentagen und unter blauem Himmel, im Schnee und im Gewittersturm.

Anforderungen an die Teilnehmer:

Gesundheitlich außerordentlich robust sollte jeder Teilnehmer sein, der an der Expedition teilnimmt. Trotz geplanter behutsamer Höhenanpassung sind körperliche Beschwerden und Anzeichen von Höhenkrankheit nicht auszuschließen. Auch unvorhergesehene und ungeplante Entwicklungen, die eintreten können und zu Improvisation zwingen können anstrengend sein.

Zur Teilnahme an einer zum Kailash gehört auch ein Höchstmaß an menschlicher Reife, Persönlichkeitsstabilität, Flexibilität, Kameradschaft und Erlebnisbereitschaft.  Die Teilnahme sollte geprägt sein von spontaner Reisefreude und dem Respekt gegenüber dem Besuchsgebiet, seinen Menschen, seiner Kultur, seiner Fauna und  Flora. Erst dann werden die zu bewältigenden Strapazen zu einem Mittel all dies unvergesslich zu machen.

1. Tag  Frankfurt – Kathmandu

Anreise zum Flughafen Frankfurt und abends Abflug nach Kathmandu.

2. Tag  Kathmandu

Ankunft gegen Mittag und Transfer ins Hotel. Die Stadt bietet nach dem Erdbeben im April 2015 noch immer ein trauriges Bild. Hilfsgelder werden von der Regierung zum Teil blockiert und so sind ganze Häuserreihen in der Stadt immer noch mit Holzbalken abgestützt.

Sie besuchen verschiedene Plätze und Gebetsstätten wie den Durbar Square, Bodnath, Pashupatinath oder Swayambunath.

3. Tag  Kathmandu – Nepalganj

Gegen Mittag fliegen Sie – wenn das Wetter es zuläßt – nach Nepalganj, wo Sie in einem einfachen Hotel übernachten.

4. Tag  Nepalganj – Simikot (2946m) – Dharapari

Frühmorgens Charterflug nach Simikot. Nach dem Treffen mit der Sherpa Crew, die Ihr Gepäck übernimmt, beginnen Sie die Trekking Tour mit einer etwa 4-5 stündigen Wanderung nach Dharapari. Der steinige Pfad führt durch Weizen- und Gerstenfelder. Zuerst steil bergauf und dann wieder abwärts nach Tuling. Von hier nach Dharapari ist es nur noch ein kurzes Stück.

5. Tag  Dharapari – Yalbang (3020m)

Etwa 8-stündiges Trekking in gemäßigten Höhen. Vorbei an einem Wasserfall auf 2350 m. Weiter über dem Flußtal des Karnali und über verschiedene Bergkämme, bis Sie Kermi erreichen. Weiter durch Buchweizenfelder, dann Pinienwälder hinauf auf fast 3000 m. Danach abermals Abstieg zum Fluss Chumsa Khola. Nach der Überquerung einer weiteren Anhöhe hinunter ins nächste Flusstal zum Bumachiya. Entlang des Flusses erreichen Sie das Dorf Yalabang (2890m).

6. Tag  Yalbang – Tumkot (3380m)

Der Pfad führt durch die Siedlung Yangar bevor es hinuntergeht an den Kupharki Fluss. Eine Stunde benötigen Sie, um auf dem abenteuerlich angelegten Weg flussaufwärts, die Hängebrücke zu erreichen. Nach einer weiteren aufregenden Flussüberquerung erreichen Sie Muchu. Gompa und Chörten liegen an Ihrem Weg hinauf auf eine Anhöhe, von wo aus Sie einen fantastischen Blick auf das Dorf Tumkot, mit seiner großen weißen Gompa, haben. Ein einfacher Abstieg ins Tumkot Tal, gefolgt von einer kurzen Strecke entlang des Flusses bis zu einer Holzbrücke.

7. Tag  Tumkot – Yari

Nach kurzem Marsch überqueren Sie den Fluß Bumachiya. Ein Anstieg auf 3380m zum Teehaus in Palbang oder wie die Nepalis sagen – Torea. Der Name bedeutet Senf – abgeleitet von den hellgelben Senffeldern, die das Teehaus umgeben. In 3650 m begegnen Sie heute einer Polizeistation, die vom Zelt aus für Recht und Ordnung sorgt!!! Der Treck folgt einem Bewässerungskanal in das riesige Jhyakthang Chu Tal. Nach einem leichten Anstieg erreichen Sie Yari. Hier passieren Sie die letzte Polizeistation in Nepal.

8. Tag  Yari – Hilsa – Shera – Taklakot

Heute gilt es den 4600 m hohen Nara Lagna Paß zu überqueren. Nach steilem Aufstieg erreichen Sie kurz vor der Paßhöhe einen fantastischen Aussichtspunkt. Von hier aus blicken Sie weit über die tibetanische Hochfläche, den Humla Karnali Gebirgszug und die grünen Gerstenfelder von Shera. Bei Hilsa markiert ein Steinpfeiler die Grenze zwischen Nepal und Tibet (bzw. China). Eine Holzbrücke bildet wohl einen der unkonventionellsten Grenzübergänge dieser Erde. Ein kurzer Aufstieg nach Shera – einer tibetanischen Salzhandelsstation – beendet den 1. Teil unserer Trekkingtour. Jeeps warten darauf Sie ins 1,5 Stunden entfernte Taklakot zu bringen. Wenn die Zeit noch ausreicht, besuchen Sie unterwegs in Khaojarnath eine sehenswerte Gompa.

9. Tag   Taklakot – Manasarowar See

Taklakot ist ein großes Handelszentrum. Das rege Treiben in den Basaren ist begeisternd; z.B. die „Wollstraßen“ – eine Straße für weiße, eine andere für schwarze tibetanische Wollballen. Sie werden auch zum 1. Mal den Auswirkungen der Kulturrevolution Mao Tse Tungs begegnen – einer Klosterruine, des ehemals größten in der Region. Und die chinesische Volksarmee ist überall präsent. Die Weiterfahrt führt vorbei an tibetanischen Siedlungen hinauf auf den 4600 m hohen Gurla Paß. Diese Höhe wird für die nächsten Tage kaum mehr unterschritten werden. Der Manasarowar- und Rakshas See sind die nächsten Ziele. Die 85 km lange Umrundung des Manasarowar Sees ist vor allem für die Hindus eine wichtige religiöse Handlung.

10. Tag  Manasarowar See  (4550 m)

Der heutige Tag ist vor allem ein Reservetag.

Sollten wir ihn nicht brauchen ist es ein Ruhetag zur Höhenanpassung und für Spaziergänge am See. Für die hinduistischen Pilger ist es Pflicht ein Bad in den kalten Fluten des Sees zu nehmen. Diese rituelle Reinigung sowie die Umrundung zählt zu den höchsten Zielen. Ihnen steht es frei es den Pilgern gleich zu tun.

11. – 13. Tag    Manasarowar See – Darchen – Kailash Umrundung (Parikrama oder Kora)

Unser nächstes Ziel liegt am Fuße des Mount Kailash – Darchen. Es ist der Ausgangspunkt für die 3-tägige Umrundung des heiligsten Berges in Asien. Er gilt als die Verkörperung des mythischen Berges Meru – dem Zentrum der Welt. Das gilt für Buddhismus und Hinduismus gleichermaßen. Dazu beigetragen hat auch ein geographischer Faktor. Die 4 Hauptflüsse des indischen Subkontinents entspringen im Umkreis von 100 km.

Die Wallfahrt um den heiligen Berg hat im Urzeigersinn zu erfolgen und das 1. Ziel sind Gebetsfahnen auf ca. 4700 m Höhe. Ein fantastischer Blick auf den Gipfel tut sich auf. Während der Kulturrevolution wurden alle Klöster und Gebetsstätten rund um den Kailash zerstört. Einige auf der Parikrama wurden wieder aufgebaut.

Unser 1. Lagerplatz liegt auf fast 4900 m und bietet eine unbeschreibliche Aussicht.

Während unser Gepäck von Yaks getragen wird, müssen wir heute einige Flüsse überqueren. Vorbei an den Zelten tibetanischer Nomaden, geht es steil hinauf auf ca. 5200 m. Hier werden wir aus Akklimatisationsgründen eine Nacht verbringen.

Bis zum Dolma Paß sind es noch gut 400 Höhenmeter. Die dünne Luft läßt diesen Anstieg zur Schwerstarbeit werden. Das Glücksgefühl, den Paß erklommen zu haben und mit einheimischen Pilgern zu feiern, entschädigt für die Strapaze. Von hier geht es steil hinab zu den Gaurikund Seen. An der Ostflanke des Berges führt dann unser Weg talauswärts, immer mit dem Blick nach Süden, auf die gewaltigen Schneeabstürze des mehr als 7000 m hohen Gurla Mandata gerichtet. Von ursprünglich 5 Klöstern um den Kailash stehen nur noch zwei: eines in Darchen und das andere, Tsumtul Gompa, an der Ostflanke des Berges. Bei unserem Rückweg können wir dieser Gompa einen Besuch abstatten. Dann erreichen wir wieder den Ausgangsort unserer Rundwanderung und brechen noch am selben Tag gen Osten auf.

 13.-15. Tag Darchen – Prayang – Saga – Tingri

Nachdem das Gepäck verstaut ist geht es auf die 3 –tägige Fahrt nach Lhatse.

Über die Südroute führt der Weg, gen Osten. Alternativ – sollte das Wetter uns dazu zwingen- auf der Nordroute über Ali nach Saga. Vorbei an einsam gelegenen, klaren Seen, über den Mayum Paß und entlang dem oberen Bramaputra führt unsere Route zuerst nach Paryang.

Noch ungefähr 320 km fahren Sie am nächsten Tag  durch die phantastische Landschaft nach Saga: der Trans-Himalaya im Norden und der Himalaya im Süden. Vielleicht treffen wir auf eine Yakkarawane oder auf große Schaf- und Ziegenherden und die Zelte der Nomaden

Unser nächstes Tagesziel ist Tingri, ca. 230 km entfernt. Vorbei an hübschen Dörfern, aber auch vielen Ruinen, die an die Kulturrevolution erinnern, geht es über kleine Pässe und vorbei an vogelreichen Seen zum Ufer des Brahmaputra. Ihn müssen wir noch  überqueren, bevor wir Lhatse erreichen.

16. Kloster Rongbuk

Das letzte Hauptziel der Reise steuern Sie heute an – das Kloster Rangbuk am Fuße des Mt. Everest. Etwa 4-5-Std  – u.a. über den 5150 m hohen Pangpass – dauert die Fahrt. Bei klarem Wetter ist der Blick vom Pass gigantisch. Sie blicken auf fünf Achtausender (Makalu, Lhotse,Mt. Everest, Cho Oyu, Shisha Pangma). Ankunft im höchstgelegenen Kloster der Erde (4980m). Übernachtung im Kloster oder im Zelt.

17. Tag   Everest Base Camp (EBC) (5200m)

Die acht Kilometer bis zum EBC bewältigen Sie noch mit dem Fahrzeug. Da Sie sich bereits über eine Woche in Höhen über 4000 m aufhalten sollten diese Höhen kein Problem sein. Das EBC ist ein geschäftiger Ort mit Touristen und Bergsteigern aus aller Welt. Der Everest ist von hier noch 20km entfernt. Sie werden, zusammen mit ihrem Guide, versuchen zum Camp 1 auf knapp 5500m zu trecken. Ob es klappt ist abhängig von den chinesischen Behörden vor Ort Abgesehen von der dünnen Luft ist der Aufstieg keine schwierige Angelegenheit. Es geht entlang des Rongbukgletschers mit faszinierenden Aussichten auf den Everest. Nach Rückkehr ins EBC Fahrt zurück nach Tingri.

18. – 19. Tag   Tingri – Shigatse – Lhasa

Bis Shigatse sind es noch ca. 240 km. Wenn wir die zweitgrößte Stadt Tibets rechtzeitig erreichen, sollte eine Besichtigung des Klosters Tashilumpo noch möglich sein.

Bis Lhasa (ca. 340 km) wird die Besiedlung immer dichter. Ob wir die Süd- oder Nordroute wählen, entscheiden die einheimischen Führer. Sollte es wie üblich über die Südroute gehen, werden wir einen Besichtigungsstopp in Gyangze einlegen. Vorbei am fjordartigen Yamdrok See und über den 4800 m hohen Kampa Paß erreichen wir gegen Abend Lhasa.

20. Tag Lhasa

21. Tag  Lhasa – Chendu – Frankfurt

22. Tag Ankunft in  Frankfurt

 

Diese Beschreibung der Tour  kann nur ein grober Anhaltspunkt sein.  Das Tagespensum und die Lagerplätze werden von Ihrem Sirdar bestimmt und ausgesucht. Er sorgt für die gesamte Organisation und Logistik des Trekkings und ist somit für Ihr Wohlergehen verantwortlich.

Wichtiger Hinweis

Ausdrücklich darauf hinweisen möchten wir, dass die innernepalesischen Flüge einem gewissen Verspätungs- und Ausfallrisiko unterworfen sind. Dieses Risiko nehmen Sie mit der Anmeldung in Kauf. Auch möchten wir auf den teilweise schlechten Zustand der örtlichen Fahrzeuge hinweisen.

Oft machen heftige Regenfälle oder ein Erdrutsch die ohnehin schlechten Straßen unpassierbar.   Routenänderungen oder gar Ausfall einzelner Programmpunkte sind möglich.

Fahrzeiten von 8-12 Stunden sind zwar selten aber können vorkommen. Vergleichen Sie die Kilometerangaben zeitlich bitte nicht mit Fahrten auf europäischen Landstraßen. Es kann durchaus vorkommen, dass aufgrund schlechter Straßenverhältnisse für 100 Kilometer 10 Stunden benötigt werden.

Wir möchten Sie aufgrund der genannten Gegebenheiten bitten, zu berücksichtigen, dass Reisen in abgelegene Gebiete in Nepal und Tibet immer noch Pioniercharakter haben, und nur dann gelingen können, wenn jeder Teilnehmer bereit ist, Verzögerungen, Programmumstellungen, Improvisationen und sonstige Unwegbarkeiten in Kauf zu nehmen und in kritischen Situationen mit Geduld, Flexibilität und Toleranz reagiert. Auch Kameradschaft innerhalb der Gruppe und Gemeinschaftsgeist werden von jedem Teilnehmer erwartet; beides trägt wesentlich zum Gelingen bei.

Probleme mit Behörden vor Ort, Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten können zu unvorhergesehenen Schließungen von Besichtigungsobjekten führen. Selbstverständlich werden Ihr Reiseleiter und unsere örtlichen Partner stets darum bemüht sein, sämtliche Programmpunkte zu erfüllen. Eine Garantie für exakte Einhaltung der Ausschreibung können wir jedoch nicht geben.

Ausdrücklich darauf hinweisen möchten wir, dass die innernepalesischen Flüge einem gewissen Verspätungs- und Ausfallrisiko unterworfen sind. Dieses Risiko nehmen Sie mit der Anmeldung in Kauf. Auch möchten wir auf den teilweise schlechten Zustand der örtlichen Fahrzeuge hinweisen.

Oft machen heftige Regenfälle oder ein Erdrutsch die ohnehin schlechten Straßen unpassierbar.   Routenänderungen oder gar Ausfall einzelner Programmpunkte sind möglich.

Fahrzeiten von 8-12 Stunden sind zwar selten aber können vorkommen. Vergleichen Sie die Kilometerangaben zeitlich bitte nicht mit Fahrten auf europäischen Landstraßen. Es kann durchaus vorkommen, dass aufgrund schlechter Straßenverhältnisse für 100 Kilometer 10 Stunden benötigt werden.

Wir möchten Sie aufgrund der genannten Gegebenheiten bitten, zu berücksichtigen, dass Reisen in abgelegene Gebiete in Nepal und Tibet immer noch Pioniercharakter haben, und nur dann gelingen können, wenn jeder Teilnehmer bereit ist, Verzögerungen, Programmumstellungen, Improvisationen und sonstige Unwegbarkeiten in Kauf zu nehmen und in kritischen Situationen mit Geduld, Flexibilität und Toleranz reagiert. Auch Kameradschaft innerhalb der Gruppe und Gemeinschaftsgeist werden von jedem Teilnehmer erwartet; beides trägt wesentlich zum Gelingen bei.

Probleme mit Behörden vor Ort, Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten können zu unvorhergesehenen Schließungen von Besichtigungsobjekten führen. Selbstverständlich werden Ihr Reiseleiter und unsere örtlichen Partner stets darum bemüht sein, sämtliche Programmpunkte zu erfüllen. Eine Garantie für exakte Einhaltung der Ausschreibung können wir jedoch nicht geben.

Klima und Ausrüstung

Die Witterung ist sehr unterschiedlich. Im Juli / August ist es tagsüber warm. Nachts fällt das Thermometer aber bis auf 0° oder darunter ab. Regenfälle, aber auch Trockenperioden mit viel Staub gehören zu den besuchten Landesteilen. Leichte Baumwollkleidung und warme Pullover, Jacke usw. sollten Sie dabei haben. Ein guter Schlafsack ist nachts unabdingbar.  Eine ausführliche Ausrüstungsliste erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.